Denkmalgerechte Dachsanierung

Maria-Lenssen-Berufskolleg  ·  Fledermausgauben, Kuppelturm & Kupferklempnerarbeiten

Referenzprojekt Denkmalschutz

Denkmalgerechte Steildachsanierung am Maria-Lenssen-Berufskolleg

Historische Schulanlage mit Satteldach, Mansarde, Fledermausgauben und Kuppelturm – denkmalgerecht saniert von Hamacher Bedachungen.

Am Maria-Lenssen-Berufskolleg in Mönchengladbach hat Hamacher Bedachungen ein historisches Steildach mit Satteldach, Mansarde, mehreren Fledermausgauben und Kuppelturm denkmalgerecht saniert. Das rund 1.400 m² große Dach wurde im Rahmen des Denkmalschutzes vollständig demontiert und mit roten Hohlfalzziegeln der Firma Laumanns neu eingedeckt. Hinzu kamen umfangreiche Kupferklempnerarbeiten und die konstruktive Ertüchtigung des Dachstuhls.

Projektdaten auf einen Blick

Projekt Maria-Lenssen-Berufskolleg Mönchengladbach
Objektart Historisches Schulgebäude / Berufskolleg
Ort Mönchengladbach
Projektart Denkmalgerechte Steildachsanierung
Dachfläche ca. 1.400 m²
Dachform Satteldach mit Mansarde, mehreren Fledermausgauben und Kuppelturm
Dacheindeckung Hohlfalzziegel der Firma Laumanns in Rot
Klempnerarbeiten Kupferarbeiten an Gauben, Rinnen, Kehlen, Mauerabdeckungen, Fensterbänken, Mansarden, Einlegerinnen und Kuppelturm
Konstruktion Dachstuhlertüchtigung und Nachspannen einer Gewölbedecke mit ca. 800 Spanndrähten
Logistik Turmdrehkran für eine geordnete Baulogistik auf dem Schulgebäude
Besonderheit Ausführung im Zuge des Denkmalschutzes mit historischer Anschlusstechnik und Bleiwolle

Das Projekt im Detail

Denkmalgerechte Steildachsanierung in Mönchengladbach

Das Maria-Lenssen-Berufskolleg in Mönchengladbach verfügt über eine stark gegliederte, historische Dachlandschaft. Prägend sind das Satteldach, die Mansardbereiche, mehrere Dachgauben in Fledermausform, ein Kuppelturm und zahlreiche Anschlüsse an historische Fassadenbauteile. Die Sanierung erfolgte im Rahmen des Denkmalschutzes und erforderte deshalb eine besonders sorgfältige handwerkliche Ausführung.

Das Projekt eignet sich besonders für den Bereich Denkmalschutz, weil hier klassische Dachdeckerkunst, historische Anschlusstechniken, Kupferklempnerarbeiten und die Sicherung einer anspruchsvollen Dachkonstruktion zusammenkommen. Die Leistung ging damit deutlich über eine normale Steildachsanierung hinaus.

Historische Dachdeckerkunst am Maria-Lenssen-Berufskolleg

Der vorhandene Dachaufbau wurde zunächst vollständig demontiert. Danach wurde das Dach unter Berücksichtigung der historischen Dachform neu aufgebaut. Zum Leistungsumfang gehörten Unterspannbahn, Konterlattung, Traglattung und die Neueindeckung mit Hohlfalzziegeln der Firma Laumanns in der Farbe Rot. Die geschwungenen Bereiche der Fledermausgauben mussten dabei besonders exakt an die vorhandene Architektur angepasst werden.

Fledermausgauben, Mansarden und Kupferdetails fachgerecht ausgeführt

Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes waren die umfangreichen Klempnerarbeiten. Die Bauteile an den Dachgauben, die Regenrinnen, alle Kehlen, Mauerabdeckungen, Fensterbänke und Mansardanschlüsse wurden in Kupfer ausgeführt. Die Anschlüsse am Mauerwerk wurden in das Mauerwerk eingelassen und nach historischer Bauweise mit Bleiwolle ausgestopft. Dadurch wurde die technische Funktion mit dem denkmalgerechten Erscheinungsbild verbunden.

Kuppelturm mit Kupfer-Stehfalzdeckung

Auch der Kuppelturm erhielt eine Kupferdeckung in Stehfalztechnik. Rinnen, Kehlen, Fensterbänke, Mauerabdeckungen, Gaubenanschlüsse, Einlegerinnen, Mansarden und der Kuppelturm zeigen sehr gut, welche handwerkliche Qualität Hamacher Bedachungen im Bereich Klempnerarbeiten leisten kann.

Dachstuhlertüchtigung und Nachspannen einer historischen Gewölbedecke

Auch konstruktiv war das Projekt außergewöhnlich. Unter der Dachstuhlkonstruktion befand sich eine Gewölbedecke, die mit rund 800 Spanndrähten an der Dachstuhlkonstruktion befestigt war. Diese Spanndrähte wurden aufgetrennt, mit Spannschlössern versehen und nachgespannt, um die Konstruktion wieder zu stabilisieren. Teile des Dachstuhls mussten zusätzlich ertüchtigt und verstärkt werden.

Die Arbeiten wurden unter Bauleitung von Hamacher Bedachungen ausgeführt. Für die Baulogistik kam ein Turmdrehkran zum Einsatz, damit Rückbau, Materialtransport, Neueindeckung und die Klempnerarbeiten geordnet abgewickelt werden konnten. Auf rund 1.400 m² Dachfläche entstand eine hochwertige, denkmalgerechte Dachsanierung mit starkem handwerklichem Charakter.

Auf einen Blick

Leistungsumfang im Überblick

  • Vollständige Demontage des alten Dachaufbaus
  • Neuaufbau der Dachfläche mit Unterspannbahn, Konterlattung und Traglatten
  • Neueindeckung mit roten Hohlfalzziegeln der Firma Laumanns
  • Denkmalgerechte Bearbeitung eines gewölbten Satteldaches mit Mansarde
  • Runde Eindeckung mehrerer Fledermausgauben mit angepasster Ziegelführung
  • Kupferarbeiten an Dachgauben, Regenrinnen, Kehlen, Fensterbänken, Mauerabdeckungen und Anschlüssen
  • Herstellung von Kupfer-Einlegerinnen und Mansardanschlüssen
  • Kuppelturm mit Kupfer-Stehfalzdeckung
  • Mauerwerksanschlüsse eingelassen und historisch mit Bleiwolle ausgestopft
  • Ertüchtigung und Verstärkung von Teilen des Dachstuhls
  • Nachspannen einer Gewölbedecke mit ca. 800 Spanndrähten und Spannschlössern
  • Baulogistik mit Turmdrehkran und Ausführung unter Bauleitung Hamacher Bedachungen

Warum dieses Projekt besonders ist

Besonderheiten und Herausforderungen

Dieses Projekt ist eine ausgewiesene Denkmalschutzreferenz. Die Leistung ging deutlich über eine normale Steildachsanierung hinaus. Entscheidend waren die Verbindung aus Denkmalpflege, historischer Dachdeckerkunst, komplexer Dachgeometrie und umfangreicher Kupferklempnerei.

Besonders anspruchsvoll waren die Fledermausgauben. Die runde Linienführung musste mit der Ziegeldeckung sauber aufgenommen werden. Gleichzeitig mussten die Anschlüsse so ausgeführt werden, dass sie technisch dauerhaft funktionieren und optisch zur historischen Fassade passen.

Eine weitere Besonderheit war die darunterliegende Gewölbedecke mit rund 800 Spanndrähten. Das Auftrennen, Ausrüsten mit Spannschlössern und Nachspannen erforderte eine sehr genaue Arbeitsvorbereitung und Bauleitung. Das zeigt die technische Tiefe des Projektes.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zur denkmalgerechten Dachsanierung

Was umfasste die denkmalgerechte Dachsanierung am Maria-Lenssen-Berufskolleg?

Hamacher Bedachungen hat das rund 1.400 m² große historische Steildach vollständig demontiert und neu aufgebaut. Dazu gehörten die Neueindeckung mit roten Hohlfalzziegeln, umfangreiche Kupferklempnerarbeiten an Gauben, Rinnen und Kehlen sowie die konstruktive Ertüchtigung des Dachstuhls – alles im Rahmen des Denkmalschutzes.

Welche Dachziegel wurden bei der Sanierung verwendet?

Zum Einsatz kamen rote Hohlfalzziegel der Firma Laumanns. Sie wurden passend zur historischen Dachform verlegt, einschließlich der geschwungenen Bereiche an den Fledermausgauben, die exakt an die vorhandene Architektur angepasst wurden.

Was sind Fledermausgauben und warum sind sie besonders anspruchsvoll?

Fledermausgauben sind geschwungene Dachgauben mit runder Linienführung. Anspruchsvoll ist die saubere Aufnahme dieser Rundung mit der Ziegeldeckung. Gleichzeitig müssen die Anschlüsse dauerhaft dicht sein und optisch zur denkmalgeschützten Fassade passen.

Welche Klempnerarbeiten wurden in Kupfer ausgeführt?

In Kupfer ausgeführt wurden die Bauteile an den Dachgauben, die Regenrinnen, alle Kehlen, Mauerabdeckungen, Fensterbänke, Einlegerinnen und Mansardanschlüsse. Auch der Kuppelturm erhielt eine Kupferdeckung in Stehfalztechnik. Die Mauerwerksanschlüsse wurden eingelassen und nach historischer Handwerksweise mit Bleiwolle ausgestopft.

Wie wurde die historische Gewölbedecke gesichert?

Unter dem Dachstuhl befand sich eine Gewölbedecke, die mit rund 800 Spanndrähten befestigt war. Diese Drähte wurden aufgetrennt, mit Spannschlössern versehen und nachgespannt. So wurde die Konstruktion wieder stabilisiert; zusätzlich wurden Teile des Dachstuhls ertüchtigt und verstärkt.

Warum eignet sich dieses Projekt als Denkmalschutzreferenz?

Weil hier Denkmalpflege, historische Dachdeckerkunst, komplexe Dachgeometrie und umfangreiche Kupferklempnerei zusammenkommen. Die Arbeiten gingen deutlich über eine normale Steildachsanierung hinaus und zeigen die handwerkliche Tiefe von Hamacher Bedachungen an einem denkmalgeschützten Gebäude.

Welche Dacharbeiten bietet Hamacher Bedachungen außerdem an?

Hamacher Bedachungen beherrscht nicht nur klassische Dachdeckerkunst an denkmalgeschützten Gebäuden, sondern auch Steildach, Klempner- und Kupferarbeiten sowie moderne Flachdachsysteme. Dieses Referenzprojekt ist daher auch den Bereichen Steildach und Klempnerarbeiten zugeordnet.

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