Absturzsicherung fürs Dach

Anschlagpunkte · Seilsicherung · Steigleitern · Laufstege

Seit 2002 in Mönchengladbach

Absturzsicherung am Dach: Planung, Montage und Nachrüstung

Jedes Dach wird irgendwann betreten. Für die Wartung, für die Reinigung der Entwässerung, für den Schornsteinfeger, für die Photovoltaikanlage. Die Frage ist nur, ob das sicher passiert oder auf gut Glück.

Wir planen, montieren und warten Absturzsicherungen auf Ihrem Dach. Anschlagpunkte, Seilsicherungssysteme, Steigleitern, Einzeltrittanlagen und Laufstege: aufeinander abgestimmt, normgerecht installiert und so positioniert, dass jeder Punkt auf dem Dach sicher erreichbar ist. Seit 2002, als Dachdeckermeisterbetrieb aus Mönchengladbach.

Eine Absturzsicherung ist keine Zugabe. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass auf Ihrem Dach überhaupt jemand arbeiten darf.

Leistungsübersicht

Welche Sicherungen wir auf Ihrem Dach installieren

Welches System auf Ihr Dach gehört, hängt von Dachform, Aufbau und Nutzung ab. Meistens ist es eine Kombination. Diese Bausteine setzen wir ein:

Anschlagpunkte

Ein Anschlagpunkt ist die feste Verbindung zwischen Dach und Mensch. Wer sich mit seiner persönlichen Schutzausrüstung einhängt, ist gegen Absturz gesichert. Auf Flachdächern setzen wir Einzelanschlagpunkte entlang der Absturzkante, in der Regel mit höchstens 7,5 Meter Abstand zueinander, damit jeder Arbeitsplatz im Rückhalt erreichbar bleibt. Umgangssprachlich heißen Anschlagpunkte oft Sekuranten. Das ist ein Markenname, gemeint ist dieselbe Sache.

Seilsicherungssysteme

Wo größere Flächen oder lange Wege gesichert werden müssen, ist ein Seilsicherungssystem die bessere Wahl. Ein fest verankertes Edelstahlseil läuft über das Dach, der Läufer wandert mit. So bewegt man sich durchgehend gesichert, ohne sich an jedem Punkt neu einhängen zu müssen. Das ist sicherer und schneller zugleich.

Steigleitern

Bevor jemand auf dem Dach sicher arbeitet, muss er sicher hinaufkommen. Steigleitern schaffen einen festen, dauerhaften Aufstieg zum Dach oder zwischen zwei Dachebenen. Auf Wunsch mit Steigschutz, damit auch der Weg nach oben gesichert ist.

Einzeltrittanlagen

Einzeltrittanlagen geben einen festen, trittsicheren Weg über das Dach vor. Sie führen auf gleichbleibender Route zu den Stellen, die regelmäßig erreicht werden müssen, etwa zum Schornstein oder zu technischen Anlagen, und schonen dabei die Dachfläche.

Laufstege

Laufstege sind die Verkehrs- und Wartungswege auf dem Dach. Sie machen den Weg zu Anlagen wie der Photovoltaik oder der Lüftung begehbar, trittsicher und klar definiert. Wo es nötig ist, kombinieren wir den Laufsteg mit Anschlagpunkten oder einem Seilsystem.

Systemwahl

Flachdach oder Steildach: das passende System

Die Funktion ist immer gleich, der Mensch wird über seine Schutzausrüstung mit einer fest verbauten Einrichtung verbunden. Der Weg dahin ist je nach Dach verschieden.

Auf dem Flachdach arbeiten wir mit Anschlagpunkten und Seilsystemen. Die freie Fläche lässt beides zu, oft in Kombination. Auf dem Steildach kommen Sicherheitsdachhaken mit integrierter Anschlageinrichtung zum Einsatz, ergänzt um sichere Auf- und Übergänge. Was zu Ihrem Dach passt, entscheiden wir nicht am Telefon, sondern auf dem Dach.

Rechtliche Einordnung

Wer eine Absturzsicherung braucht und wer dafür verantwortlich ist

Sobald auf einem Dach regelmäßig gearbeitet wird, braucht es eine sichere Lösung dafür. Das betrifft Betriebe mit technischen Anlagen auf dem Dach genauso wie Eigentümer mit einer Photovoltaikanlage, einer Lüftung oder einer innenliegenden Entwässerung, die gewartet werden muss.

Verantwortlich für die Sicherheit auf dem Dach ist der Betreiber des Gebäudes, im privaten Bereich der Eigentümer. Wer Handwerker, Schornsteinfeger oder Wartungsfirmen auf sein Dach lässt, muss dafür sorgen, dass sie dort sicher arbeiten können. Fehlt die Absturzsicherung, trägt der Betreiber das Risiko und die Haftung.

Die Regeln geben dabei eine klare Reihenfolge vor. Wo möglich, hat ein dauerhafter, kollektiver Schutz Vorrang. Wo das nicht reicht, kommen Anschlagpunkte und Seilsysteme in Verbindung mit persönlicher Schutzausrüstung dazu. Welche Stufe für Ihr Dach gilt, ergibt sich aus einer Gefährdungsbeurteilung. Die machen wir mit Ihnen.

Drei Ausgangslagen

Neuinstallation, Nachrüstung, Prüfung und Wartung

Drei Ausgangslagen, eine Herangehensweise.

Neuinstallation

Bei der Neuinstallation planen wir die Absturzsicherung idealerweise mit dem Dach zusammen. Anschlagpunkte und Durchdringungen werden dann sauber in den Dachaufbau eingebunden, dicht und dauerhaft.

Nachrüstung

Eine Nachrüstung ist fast immer möglich, auch auf älteren Dächern. Wie aufwendig sie wird, hängt vom Zustand und vom Aufbau des Dachs ab. Das sehen wir bei der Besichtigung.

Prüfung und Wartung

Eine Absturzsicherung ist kein Bauteil, das man einmal montiert und vergisst. Anschlagpunkte und Seilsysteme müssen mindestens einmal im Jahr durch eine sachkundige Person geprüft werden. Diese Prüfung und die Wartung übernehmen wir, inklusive Dokumentation. So bleibt Ihre Anlage funktionsfähig und Sie bleiben auf der sicheren Seite.

Rechtssicherheit

Normen und Vorschriften, nach denen wir arbeiten

Absturzsicherung ist kein Bereich für Schätzungen. Wir arbeiten nach den geltenden Regeln:

  • DGUV Vorschrift 38 (Bauarbeiten): regelt, ab welcher Höhe gesichert werden muss, auf Dächern ab drei Metern.
  • DGUV Information 201-056: Schutzmaßnahmen gegen Absturz auf Dächern, Stand September 2025 — die aktuelle Planungsgrundlage für die Ausstattung von Dachflächen.
  • DIN EN 795 und DIN 4426: Anforderungen und Prüfung von Anschlageinrichtungen.
  • ASR A2.1: technische Anforderungen an Umwehrungen und den Gefahrenbereich entlang der Dachkante.
  • ZVDH-Flachdachrichtlinie: sieht vor, die nötigen Anschlagpunkte schon in der Planung zu berücksichtigen.

Welche Regel in Ihrem Fall greift, klären wir vor der Montage, nicht danach.

Zusammenarbeit

So planen wir Ihre Dachsicherung

1

Besichtigung vor Ort

Wir schauen uns Dachfläche, Aufbau, Zugänge und die Punkte an, die später erreicht werden müssen.

2

Sicherungskonzept

Daraus erstellen wir ein Sicherungskonzept, das zu Ihrem Dach und zu Ihrer Nutzung passt.

3

Verbindliches Angebot

Erst auf dieser Grundlage erhalten Sie ein verbindliches Angebot. Keine Pauschale, keine Schätzung aus der Ferne.

4

Montage und Dokumentation

Nach der Montage bekommen Sie eine Dokumentation, die belegt, was wo verbaut ist — wichtig für Prüfung und Haftung.

Referenzprojekt

Absturzsicherung in der Praxis

An dieser Stelle ist ein Absturzsicherung-Referenzprojekt vorgesehen — zum Beispiel eine Anschlagpunkt- oder Seilsicherungsanlage an einem Gewerbe- oder Industriedach. Herr Hamacher stellt Objektauswahl, Projektbeschreibung und Fotomaterial bereit.

Referenz-Platzhalter
Referenz-Platzhalter
Referenz-Platzhalter

Häufig gestellte Fragen

Was Kunden wissen wollen

Ab welcher Höhe ist eine Absturzsicherung auf dem Dach Pflicht?

Auf Dächern sind Sicherungsmaßnahmen bei Arbeitsplätzen und Verkehrswegen ab drei Metern Absturzhöhe zwingend. An anderen Stellen, etwa an Öffnungen oder Kanten, können schon ab einem oder zwei Metern Maßnahmen nötig sein. Entscheidend ist die Gefährdungsbeurteilung für das konkrete Dach.

Wer ist für die Sicherheit auf dem Dach verantwortlich?

Der Betreiber des Gebäudes, im privaten Bereich der Eigentümer. Er muss dafür sorgen, dass auf dem Dach sicher gearbeitet werden kann, und haftet, wenn eine vorgeschriebene Absturzsicherung fehlt.

Wie oft müssen Anschlagpunkte und Seilsysteme geprüft werden?

Mindestens einmal im Jahr, durch eine sachkundige Person. Hinzu kommt die Sichtprüfung vor jeder Nutzung. Die jährliche Prüfung und die Wartung übernehmen wir auf Wunsch inklusive Dokumentation.

Was ist der Unterschied zwischen einem Anschlagpunkt und einem Seilsicherungssystem?

Ein Anschlagpunkt sichert an einer festen Stelle. Ein Seilsystem verbindet mehrere Punkte mit einem durchlaufenden Seil, an dem der Läufer mitwandert. Mit dem Seilsystem bewegt man sich durchgehend gesichert über größere Strecken, am Anschlagpunkt eher punktuell.

Was sind Sekuranten?

Sekurant ist ein geläufiger Begriff für einen Anschlagpunkt auf dem Dach. Genau genommen ist es ein Markenname, in der Praxis wird er gleichbedeutend mit Anschlagpunkt verwendet.

Welche Absturzsicherung passt auf ein Flachdach, welche auf ein Steildach?

Auf dem Flachdach sind es meist Anschlagpunkte und Seilsysteme. Auf dem Steildach kommen in der Regel Sicherheitsdachhaken mit integrierter Anschlageinrichtung zum Einsatz. Was im Einzelfall passt, hängt von Dachform und Aufbau ab.

Kann man eine Absturzsicherung nachrüsten?

Ja. Eine Nachrüstung ist auch auf älteren Dächern fast immer möglich. Der Aufwand richtet sich nach Zustand und Aufbau des Dachs. Das beurteilen wir bei der Besichtigung.

Was kostet eine Absturzsicherung fürs Dach?

Eine seriöse Antwort gibt es nicht ohne Besichtigung. Die Kosten hängen von Dachgröße, Dachform, Aufbau und vom gewählten System ab. Wir erstellen ein verbindliches Angebot erst nach einer Besichtigung vor Ort.

Brauche ich für die Wartung meiner Photovoltaikanlage eine Absturzsicherung?

In der Regel ja. Wer eine Anlage auf dem Dach betreibt, muss sie warten lassen, und das geht nur, wenn der Weg dorthin gesichert ist. Sinnvoll ist es, die Absturzsicherung gleich bei der Planung der Anlage mitzudenken.

Was passiert, wenn keine Absturzsicherung vorhanden ist?

Dann darf auf dem Dach im Grunde nicht gearbeitet werden. Kommt es trotzdem zu einem Unfall, trägt der Betreiber das Risiko bis hin zur persönlichen Haftung. Deshalb ist eine vorhandene, geprüfte Sicherung auch eine Absicherung für Sie selbst.

Ist Ihr Dach sicher begehbar?

Wir schauen uns das vor Ort an und sagen Ihnen, was nötig ist. Kein Angebot ohne Besichtigung, keine Schätzung aus der Ferne.