Seit 2002 in Mönchengladbach
Fassadenbau: vorgehängte hinterlüftete Fassaden
Seit 2002 planen und bauen wir Fassaden in Mönchengladbach und am Niederrhein. Unser Schwerpunkt liegt auf vorgehängten hinterlüfteten Fassaden, kurz VHF. Das ist ein System, das Schutz, Energieeinsparung und Gestaltung in einem Aufbau verbindet. Wir verkleiden Gebäude für Industrie, Gewerbe und Kommunalbauten ebenso wie anspruchsvolle Privathäuser.
Was das in der Praxis bedeutet: 26 ausgebildete Fachkräfte, ein klar geregeltes Qualitätsmanagement und Zertifizierungen, die überprüfbar sind:
Nach einer Besichtigung sagen wir Ihnen offen, welches System und welches Material zu Ihrem Gebäude passt. Das ist kein Versprechen, das ist unser Alltag seit über 20 Jahren.
Der Aufbau
Was eine vorgehängte hinterlüftete Fassade ausmacht
Eine VHF besteht aus drei Schichten. Der entscheidende Punkt steckt in der Trennung: Wärmeschutz und Witterungsschutz sind konstruktiv voneinander getrennt.
1
Dämmung
Sitzt direkt auf der tragenden Wand und senkt die Wärmeverluste über die Außenwand.
2
Luftschicht (Hinterlüftung)
Trennt Dämmung und Bekleidung. Feuchtigkeit, die hinter die Bekleidung gelangt, trocknet hier wieder ab.
3
Äußere Bekleidung
Vorgehängt statt verklebt — schützt vor Witterung und bleibt reparaturfreundlich austauschbar.
Und weil die Bekleidung nicht direkt verklebt ist, sondern vorgehängt, bleibt das System reparaturfreundlich und besonders langlebig. Genau deshalb gehört die VHF heute zu den bewährtesten Fassadensystemen im anspruchsvollen Bau.
Werkstoffe
Materialien und Gestaltung
Die sichtbare Bekleidung bestimmt, wie ein Gebäude wirkt. Hier bietet die VHF große Freiheit. Wir arbeiten mit einer breiten Auswahl an Werkstoffen, die sich frei kombinieren lassen:
Im Industrie- und Gewerbebau setzen wir je nach Anforderung auch Metall-Leichtbauelemente aus Stahl oder Aluminium ein. Die Befestigung ist wahlweise sichtbar oder verdeckt. Anforderungen aus Brandschutz, Schallschutz und Blitzschutz lassen sich in ansprechender Optik umsetzen. So entsteht eine Fassade, die technisch sauber funktioniert und gestalterisch überzeugt.
Einsatzbereiche
Für welche Gebäude wir bauen
Für Kommunalbauten und für Privathäuser mit architektonischem Anspruch ist die hinterlüftete Fassade oft die erste Wahl, weil sie Schutz und Gestaltung verbindet. Im Industrie- und Gewerbebau kommt es auf Robustheit und Wirtschaftlichkeit an.
Wirtschaftlich rechnet sich das System über die Zeit. Die lange Lebensdauer und der geringe Wartungsaufwand sorgen dafür, dass sich die Erstinvestition über die Nutzungsjahre amortisiert.
Bei Neubauten in Holzrahmenbauweise lässt sich die hinterlüftete Fassade konstruktiv besonders gut integrieren. Mehr dazu auf unserer Seite Holzrahmenbau.
Energieeffizienz
Energie sparen mit einer hinterlüfteten Fassade
Bei einer hinterlüfteten Fassade sitzt die Dämmung direkt auf der tragenden Wand, geschützt hinter der Bekleidung. Diese Dämmebene senkt die Wärmeverluste über die Außenwand und kann damit zu niedrigeren Heizkosten beitragen. Wie groß der Effekt ausfällt, hängt vom bestehenden Wandaufbau, der gewählten Dämmstärke und dem Zustand des Gebäudes ab.
Bei einer energetischen Verbesserung der Fassade können je nach Vorhaben Fördermittel infrage kommen. Welche Programme passen und welche Voraussetzungen gelten, klären Sie am besten mit einem Energieberater und der zuständigen Stelle. Wir stimmen die Ausführung der Fassade darauf ab.
Zusammenarbeit
So läuft ein Fassadenprojekt mit Hamacher ab
1
Besichtigung vor Ort
Wir nehmen den Wandaufbau, den Untergrund und die Maße auf und klären, welche Anforderungen das Gebäude an Wärmeschutz, Brandschutz und Optik stellt.
2
Beratung zu System und Material
Wir zeigen, welche Kombinationen aus System und Werkstoff für Ihr Gebäude sinnvoll sind.
3
Verbindliches Angebot
Erst auf dieser Grundlage erstellen wir ein verbindliches Angebot — so vermeiden wir pauschale Schätzungen.
Referenzprojekt
Fassadenbau in der Praxis
An dieser Stelle ist ein Fassadenbau-Referenzprojekt vorgesehen — zum Beispiel eine hinterlüftete Fassade an einem Gewerbe- oder Wohngebäude. Herr Hamacher stellt Objektauswahl, Projektbeschreibung und Fotomaterial bereit.



Häufig gestellte Fragen
Was Kunden wissen wollen
Was gehört zum Fassadenbau?
Zum Fassadenbau gehört alles, was die Außenwand eines Gebäudes schützt und gestaltet: die Unterkonstruktion, die Dämmung, die Befestigung und die sichtbare Bekleidung. Unser Schwerpunkt liegt auf vorgehängten hinterlüfteten Fassaden. Im Industrie- und Gewerbebau kommen auch Metall-Leichtbauelemente aus Stahl oder Aluminium zum Einsatz.
Was ist eine vorgehängte hinterlüftete Fassade?
Eine VHF ist ein Fassadensystem aus drei Schichten: Dämmung, eine hinterlüftete Luftschicht und die äußere Bekleidung. Wärmeschutz und Witterungsschutz sind voneinander getrennt. Das macht das System langlebig und reparaturfreundlich.
Wie ist eine hinterlüftete Fassade aufgebaut?
Auf der tragenden Wand sitzt zuerst die Dämmung. Davor wird über eine Unterkonstruktion die Bekleidung montiert. Zwischen Dämmung und Bekleidung bleibt eine Luftschicht, die Hinterlüftung. Über diese Luftschicht trocknet Feuchtigkeit ab, bevor sie Schaden anrichtet.
Was bringt eine hinterlüftete Fassade?
Sie schützt die Wand dauerhaft vor Witterung, hält die Dämmung trocken und verbessert die Energiebilanz des Gebäudes. Dazu kommt die gestalterische Freiheit durch viele Materialien. Weil die Bekleidung vorgehängt und nicht verklebt ist, lässt sich einzelnes Material bei Bedarf austauschen.
Welche Nachteile hat eine hinterlüftete Fassade?
Die Erstinvestition ist höher als bei einem verputzten System, weil Unterkonstruktion und Bekleidung aufwendiger sind. Dafür ist die Fassade langlebig, wartungsarm und reparaturfreundlich, sodass sich der Mehraufwand über die Nutzungsjahre ausgleicht. Ob sich das System für Ihr Gebäude rechnet, sagen wir nach der Besichtigung.
Was ist der Unterschied zwischen einer hinterlüfteten Fassade und einem WDVS?
Ein Wärmedämmverbundsystem verklebt Dämmung und Putz direkt auf der Wand. Bei einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade trennt eine Luftschicht die Dämmung von der Bekleidung. Feuchtigkeit kann dadurch abtrocknen, und die Bekleidung bleibt austausch- und reparaturfähig. Hamacher Bedachungen ist auf hinterlüftete Fassaden spezialisiert.
Welche Materialien gibt es für die Fassadenverkleidung?
Wir arbeiten mit Faserzement, Keramik und Feinsteinzeug, Aluminiumverbundplatten, Aluminiumkassetten, Harzkompositplatten sowie kleinformatigen Bekleidungen aus Naturschiefer oder Faserzement. Im Industrie- und Gewerbebau kommen außerdem Metall-Leichtbauelemente aus Stahl oder Aluminium zum Einsatz. Diese Werkstoffe lassen sich frei kombinieren.
Welche Fassadenverkleidung ist die richtige für mein Gebäude?
Das hängt von Anspruch, Budget, Statik und gewünschter Optik ab. Faserzement und Aluminium sind robust und wirtschaftlich, Keramik und Naturschiefer setzen gestalterische Akzente. Wir schauen uns Ihr Gebäude an und empfehlen das passende Material, statt eine Standardlösung vorzuschlagen.
Für welche Gebäude eignet sich eine hinterlüftete Fassade?
Für Industrie-, Gewerbe- und Kommunalbauten ebenso wie für Privathäuser mit architektonischem Anspruch. Im Industriebau kommen je nach Anforderung auch Metall-Leichtbauelemente aus Stahl oder Aluminium zum Einsatz.
Erfüllt eine hinterlüftete Fassade die Anforderungen an Brand- und Schallschutz?
Ja. Anforderungen aus Brandschutz, Schallschutz und Blitzschutz lassen sich bei der VHF konstruktiv umsetzen, ohne dass die Optik darunter leidet.
Wie lange hält eine hinterlüftete Fassade?
Sie ist auf Jahrzehnte ausgelegt. Weil Wärme- und Witterungsschutz getrennt sind und die Bekleidung hinterlüftet abtrocknet, ist der Wartungsaufwand gering. Die konkrete Lebensdauer hängt vom gewählten Material ab.
Kann eine Fassade auch begrünt werden?
Ja. Als ZVDH-zertifizierter Gründach-Manager realisieren wir auch Fassadenbegrünungen. Was möglich ist, hängt von Aufbau, Statik und Nutzungsplanung ab. Mehr dazu auf unserer Seite Fassadenbegrünung.
Wer darf eine Fassade verkleiden?
Fassadenarbeiten gehören in die Hand eines Fachbetriebs. Eine fehlerhaft ausgeführte Unterkonstruktion, falsche Hinterlüftung oder schlechte Anschlüsse führen schnell zu Bauschäden. Hamacher Bedachungen ist Innungsbetrieb mit zertifiziertem Qualitätsmanagement und führt Fassaden fachgerecht aus.
Was kostet eine Fassade pro Quadratmeter?
Einen seriösen Quadratmeterpreis gibt es nicht ohne Besichtigung. Die Kosten hängen von Material, Untergrund, Befestigungsart, Dämmung und Gerüstaufwand ab. Wir erstellen ein verbindliches Angebot erst nach einer Besichtigung vor Ort.
Brauche ich für eine neue Fassade eine Genehmigung?
Das hängt vom Gebäude und der Maßnahme ab. Bei Gestaltungssatzungen oder denkmalgeschützten Gebäuden können besondere Vorgaben gelten. Wir empfehlen, das im Einzelfall mit der zuständigen Behörde zu klären, und unterstützen Sie dabei gerne.
Spart eine hinterlüftete Fassade Energie?
Ja. Die Dämmebene sitzt direkt auf der tragenden Wand und senkt die Wärmeverluste über die Außenwand. Das kann die Heizkosten spürbar verringern. Wie groß der Effekt ist, hängt vom bestehenden Wandaufbau und der gewählten Dämmstärke ab. Das schauen wir uns bei der Besichtigung an.
Wird eine neue Fassade gefördert?
Bei einer energetischen Verbesserung der Fassade können Fördermittel infrage kommen. Ob und in welcher Höhe, hängt vom Vorhaben und den jeweils geltenden Programmen ab. Welche Förderung passt, klären Sie am besten mit einem Energieberater und der zuständigen Stelle. Die Ausführung der Fassade stimmen wir darauf ab.
Neue Fassade oder Fassadendämmung geplant?
Wir schauen uns das vor Ort an und sagen Ihnen, welches System und welches Material passt. Kein Angebot ohne Besichtigung, keine Schätzung aus der Ferne.
